Protokoll der Jahreshauptversammlung „HEIKIB e.V.“ am 23.09.2021

Beginn: 19:10 Uhr

Ende: 21.15 Uhr

anwesend: s. Anwesenheitsliste

 

TOP: 1

Frau Dirksmeier bat um das Vorziehen der Tagesordnungspunkte Ausblicke und Aktivitäten, da sie noch einen anderen Termin habe. Die Versammlung stimmte dem zu.

TOP: 5 und 6

Frau Dirksmeier berichtete, dass sie und Frau Züls in Laufenselden wieder ein Integrationsfest durchführen möchten und fragte nach Unterstützung. Nach einer Aussprache wurde beschlossen, dass dieses Fest vor den Sommerferien 2022 durchgeführt werden soll, voraussichtlich um die ev. oder kath. Kirche in Laufenselden herum. Der Verein wird sich mit Informationen und der Organisation der Verpflegung durch Bewohner der Kaserne in Absprache mit den Sozialarbeitern kümmern. Frau Dirksmeier übernimmt die Terminkoordination in Laufenselden. Weitere Vorbereitungstreffen werden im Januar oder Februar erfolgen.

Desweiteren berichtete Frau Dirksmeier, dass das Haus in der Berndrother Straße / Laufenselden z.Z. ohne ehrenamtliche Unterstützung sei und fragte nach, ob der Verein dies evtl. organisieren könne. Es wurde beschlossen, dies zu prüfen und Lösungen zu finden.

Frau Giebel berichtete, dass sie aufgrund der Bewohnersituation (18 Nationalitäten und fast nur noch „Neue“ im Camp) wieder verstärkt die Notwendigkeit sehe, Sprachunterricht und Begleitungen zu organisieren. Sie möchte ein Treffen durchführen von ehrenamtlichen Sprachlehrer*innen und ein weiteres für die Organisation von Hilfe bei Ämtern, Ärzten etc. Dazu solle über den TIP und evtl. vorhandenen Mails eingeladen werden. Die Versammlung stimmte dem zu.

Ein Herzensthema für Frau Giebel ist die Situation in Afghanistan nach dem Abzug der amerikanischen und europäischen Truppen und der Machtergreifung durch die Taliban. Sie schlägt vor, die kommende Zeit zu diesem Thema zu arbeiten; so könne z.B. das Integrationsfest unter dieses Thema gestellt werden. Viele Bundeswehrsoldaten fühlten sich als „Verräter an ihren afghanischen Kameraden, mit denen sie oft jahrelang zusammengearbeitet hätten. Ebenso fühlten sich viele Mitarbeiter*innen von deutschen Firmen und vor allem Frauen im Stich gelassen und seien unter dem Regime der Taliban mit Leib und Leben gefährdet. Hier sei es wichtig, eine Öffentlichkeit herzustellen um die Aufnahme dieser Menschen und ihrer Familien in Deutschland zu ermöglichen. Auf gar keinen Fall dürfe weiter nach Afghanistan oder Grenzgebiete wie in Pakistan abgeschoben werden. Des weiteren drohe dem Land eine Hungersnot ungeahnten Ausmaßes, weil das Land von der Klimakathasthrophe durch Dürren hart getroffen sei. Herr Bremser vom Gemeindevorstand schlug vor, evtl. im Kreishaus oder im Kurpark Bad Schwalbach dazu ein Forum zu finden. Er könne sich Aktivitäten auf gemeindlicher Ebene nicht vorstellen wegen mangelnder Einwirkungsmöglichkeiten, denke aber dass Informationen in der Öffentlichkeit möglich und notwendig sind. Frau Dirksmeier meinte, dass auch die Diakonie und/oder Charitas dazu nachgefragt werden könnten. Frau Giebel berichtete von der Reckenrother Fotografin Alea Horst (ihren beeindruckenden Fotos und Stellungnahmen; sie befindet sich z.Zt. in Afghanistan) und will versuchen, eine kleine Ausstellung zu organisieren. Wichtig sei nach Auffassung von Frau Giess, dass betroffene Flüchtlinge aus Afghanistan zu Wort kämen. Die Versammlung beauftragte den Vorstand, in diesem Sinne aktiv zu werden.

Frau Gündüz berichtete, dass sie gemeinsam mit Frau Lichtenfels in der Flüchtlingsunterkunft Niedernhausen einen Vortrag zum Thema Kinder-Gesundheit und Vorsorge durchgeführt habe und fragte nach, ob auch für Kemel Interesse bestehe. Die Versammlung stimmte dem zu und beauftragte den Vorstand, dies gemeinsam mit dem Kreis und den Sozialarbeitern der Taunuskaserne zu organisieren.

Frau Giebel erinnerte an die erfolgreiche Veranstaltung mit dem hessischen Beauftragten der Polizei für Migration (2017?) und fragt, ob evtl. eine Wiederholung dieser Veranstaltung als Pflicht für alle Bewohner Sinn mache. Wichtig sei, dass ausreichend Dolmetscher zu Verfügung stünden. Die Versammlung unterstützt dieses Vorhaben.

TOP: 2

Tätigkeitsbericht des Vorstandes (liegt schriftlich vor)

Kassenbericht

Frau Giebel merkte vorneweg an, dass auf der letzten MV keine Kassenprüfer gewählt worden seien und bat darum, dies diesmal nicht zu vergessen. Sie habe daraufhin ihren Mann und Herrn Olbrich um die Kassenprüfung gebeten und bat die Versammelten, dies nachträglich zu sanktionieren. Die Versammlung stimmte dem zu und bestimmte daraufhin Herrn Sherif Gündüz und Herrn Thomas Giebel zu Kassenprüfern für die beiden kommenden Jahre. Beide nahmen dieses Amt an.

Frau Giebel erläuterte gemeinsam mit Frau Agegnehu das Deckblatt des Kassenberichtes, das allen Versammelten vorlag.

TOP 3

Herr Giebel berichtete, dass er und Herr Olbrich die Kasse geprüft hätten. Nach einigen Umstrukturierungen und Ergänzungen – dies sei immerhin der erste Bericht und die Art der Aufstellung solle für die Zukunft tragen – konnte detailgenau kontrolliert werden. Alles sei in Ordnung.

Das Deckblatt mit den Gegenrechnungen lag den Versammelten vor, ebenso konnten die Detailabrechnungen und anderen Finanzunterlagen durchgesehen werden.

TOP 4

Nach kurzer Aussprache zu beiden Berichten beantragte Herr Giebel die Entlastung des Vorstandes.  Die Versammlung stimmte dem einstimmig zu.

TOP: 7

Zum Punkt Verschiedenes lag nichts vor.

 

Heidenrod, 08.10.2012

für die Richtigkeit des Protokolls                   Ursula Giebel            Eckhard Jost

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