Präambel und Satzung

Die Präambel (Vorwort)

Im Herbst 2015 kamen viele Flüchtlinge nach Europa, viele davon nach Deutschland. Neue Menschen bringen Veränderungen mit sich. Oftmals werden dadurch Schwächen der bestehenden Gesellschaft aufgedeckt und vorhandene Konflikte verschärfen sich. Dem möchten wir entgegenwirken.
Wir haben immer wieder Erfahrungen mit ankommenden Flüchtlingen in Deutschland gemacht und sind der Meinung, dass solche Streitpunkte nur durch Zusammenarbeit aller gesellschaftlichen Gruppen gelöst werden können. Wir möchten diese Zusammenarbeit fördern und den Zugewinn der Zuwanderung für alle sichtbar machen.
Des Weiteren sehen wir es als unsere Aufgabe an, neu angekommene Menschen so schnell wie möglich mit unserem Leben vertraut zu machen und sie auf ihrem Weg in ein demokratisches und selbstbestimmtes Leben zu begleiten.
Zu diesem Zweck sehen wir folgende Maßnahmen als geeignet an:


1. Kommunikation:
Die Arbeit kann nur geleistet werden in enger Zusammenarbeit mit allen Institutionen, Organisationen und Menschen, die in diesen Bereichen tätig sind, z.B. Gemeinde, Kreisverwaltung, Religionsgemeinschaften, Vereine, Jobcenter usw. Aufgabe des Vereins ist es, eine enge Vernetzung herzustellen, Gelder zu mobilisieren und Menschen zu finden, die bereit sind diese Arbeit ehrenamtlich oder professionell zu leisten.
Wir möchten Menschen aus unterschiedlichen Nationen und mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammen bringen und motivieren sich gemeinsam, zivilgesellschaftlich zu engagieren. Unser Verein versteht sich als Plattform für interkulturellen Dialog, sowie fachübergreifendes Engagement. Wir setzen uns aktiv mit den unterschiedlichen Hintergründen der ansässigen und der zu geflüchteten Menschen auseinander und nutzen interkulturelle Kompetenzen als Ressource. Durch Öffentlichkeitsarbeit sollen die Chancen, welche diese Ressourcen bieten bekannt gemacht werden.


2. Integration:
Die ehrenamtlich tätigen Vorstands- und Vereinsmitglieder bieten aufgrund ihrer beruflichen und sonstiger Erfahrungen ein breites Spektrum an fachlicher Qualifikation, das sie in die Vereinsarbeit einbringen, insbesondere in Fällen, in denen eine spezielle Einzelfallhilfe erforderlich ist. Darüber hinaus informieren wir, in unserem jeweiligen sozialen Umfeld sachlich über die Situation von Flüchtlingen und Migranten und werben für einen gerechten, von Respekt und Akzeptanz geprägten Umgang mit diesem Personenkreis. Auf der anderen Seite informieren wir Flüchtlinge und Migranten in gleicher Weise über die Situation, Sitten, Gebräuche und Regeln der Region und der ansässigen Menschen.


3. Bildung:
Benachteiligte Menschen und junge Familien, insbesondere junge Flüchtlinge, sollen auf ihrem individuellen Weg begleitet und gefördert werden. Dabei stehen die Stärkung persönlicher Kompetenzen und Potenziale im Vordergrund. Durch unser Engagement setzen wir uns aktiv für die Chancengleichheit dieser Personen ein, um sowohl ihre Sprachkenntnisse und schulischen Leistungen als auch ihre Berufs- und Zukunftsperspektiven zu verbessern und langfristig ihre Bildungs- und Erfolgschancen zu erhöhen. Bildung und Bildungsabschlüsse sind der Schlüssel für ökonomische und soziale gesellschaftliche Teilhabe sowie für Ausbildungs-, Beschäftigungs- und Verwirklichungschancen.

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Satzung

In der Satzung sind alle Formalitäten eines Vereins zusammengetragen, e.V. heißt wir sind beim Registergericht eingetragen. Mit dieser Satzung können wir die Gemeinnützigkeit erhalten, wichtig ist dabei der Punkt „Hilfe für Flüchtlinge“. Alles Geld, was durch Mitgliedsbeiträge, Spenden oder ähnliches erwirtschaftet wird, darf nur für diesen Satzungszweck ausgegeben werden.

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